Server


Viele Hersteller haben heute NAS-Festplatten im Angebot. NAS steht für Network Attached Storage. Die NAS-Festplatte besteht aus dem Datenträger und eine Gehäuse mit Netzwerkanschluss. Abhängig von den gewünschten Funktionen gibt es Einsteigermodelle für unter 100€.
Die im Gehäuse verbaute Elektronik stellt die Server-Funktionen und eine Konfigurationsschnittstelle zur Verfügung stellt. Standardfunktionen sind zum Beispiel die Freigabe der gespeicherten Daten im Netzwerk oder Internet (über FTP). Auch ein Medien-Server (DLNA) ist in vielen Modellen zu finden. Wenn man allerdings bestimmte Zusatzfunktionen wünscht, so findet man diese meist in einem Preissegment, das mehrere hundert Euro übersteigt.
Die Alternative ist der Bau eines eigenen Servers. Diese Variante ermöglicht eine große Flexibilität im Bezug auf Hard- und Software. Einen solchen Server möchte ich im Folgenden vorstellen:

Hardwarekonfiguration

Gehäuse:Chenbro ES34069T mit externem 120W-Netzteil
Mainboard:ASUS AT4NM10T-I mit passiv gekühltem Intel Atom D425 mit 1,8 GHz
RAM:2 GB DDR3-1333
HDD:400 GB (Test)
TV:USB-DVB-T-Stick von audivisio
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Software-Konfiguration

Auf dem Server läuft ein Debian Linux 6.0 Betriebssystem mit einem 2.6.32er Kernel. Folgende Server-Funktionen sind implementiert: